Geschäftsbericht 2024 der Bocholter Heimbau
Das Jahr 2024 war für unsere Genossenschaft geprägt von bedeutenden Fortschritten in mehreren Schlüsselbereichen. Unser Ziel ist es, nachhaltigen, modernen und bezahlbaren Wohnraum zu schaff en, der den Bedürfnissen unserer Mitglieder gerecht wird, und gleichzeitig unsere Umweltverantwortung aktiv wahrzunehmen.
Nachdem wir unseren Geschäftsbericht letztmalig vor 5 Jahren überarbeitet haben, erscheint dieser Geschäftsbericht erstmalig ausschlie.lich in digitaler Form. Neben dem Jahresabschluss, der Gewinn- und Verlustrechnung und den Anlagen, berichten wir über Themen und Ereignisse, die im Berichtsjahr von Bedeutung waren.
Der Neubau von Wohnungen ist ein zentrales Anliegen zur Erweiterung unseres Wohnungsbestands, wie die Fertigstellung unseres Quartieres an der Blücherstraße. Hier haben wir im August 2024 46 Wohnungen im EH – Standard 40 fertiggestellt und in die Vermietung gegeben. Die Fertigstellung dieses Quartieres ist ein bedeutender Schritt zur Realisierung unseres Klimakonzeptes. Die erfolgreiche Fertigstellung dieses Projektes deckt nicht nur den steigenden Bedarf an Wohnungen in unserer Region, sondern bietet auch hohen Wohnkomfort. Diese neuen Wohnungen sind modern gestaltet, energieeffizient und barrierearm, um m.glichst vielen Menschen ein komfortables Zuhause zu ermöglichen. Dabei haben wir auf nachhaltige Bauweisen und umweltfreundliche Materialien gesetzt, um die ökologische Bilanz zu verbessern. Die Fertigstellung dieser Projekte bedeutet für unsere Mitglieder eine direkte Verbesserung ihrer Lebensqualität und eine Stärkung unserer Gemeinschaft .
Neben dem Neubau haben wir umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in unseren bestehenden Gebäuden – zu nennen sind hier der Akazienweg, die Dinxperloer Str. 215 – 219 und Die Liene in SuderwickSuderwick – durchgeführt. Ziel war es, den Wohnstandard deutlich zu erhöhen, den Komfort zu verbessern und gleichzeitig die Energieeffi zienz zu steigern. Dazu gehörten unter anderem die Erneuerung von Fenstern, Dämmmaßnahmen, die Modernisierung der Bäder und Küchen sowie die technische Aufrüstung der Haustechnik. Durch diese Maßnahmen konnten wir den Energieverbrauch deutlich senken, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die Betriebskosten für unsere Mitglieder reduziert.
Ein zentrales Ziel unserer Genossenschaft ist die Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir einen detaillierten Klimapfad erstellt, der konkrete Maßnahmen und Zwischenziele festlegt. Diese entwickelte Klimastrategie umfasst alle Bereiche unseres Handelns. Dazu gehören unter anderem die Steigerung der Energieeffi zienz, die Nutzung erneuerbarer Energien und die Reduktion von CO2 - Emissionen.
Ein bedeutender Schritt in unserer Klimastrategie ist die Umrüstung unserer Heizungsanlagen auf moderne Wärmepumpen. Diese Technologie ermöglicht es, die Wärme umweltfreundlich und effi zient zu gewinnen. Durch den Einsatz von Wärmepumpen können wir den CO2 - Ausstoß unserer Gebäude erheblich reduzieren. Zudem sind Wärmepumpen langfristig kosteneffi zient, was sich positiv auf die Betriebskosten auswirkt und somit auch den Mitgliedern zugutekommt. Wir investieren in diese nachhaltigen Technologien, weil wir überzeugt sind, dass sie einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten und gleichzeitig wirtschaft lich sinnvoll sind.
Wir sind stolz auf die erreichten Fortschritte und möchten uns herzlich bei unseren Mitgliedern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung bedanken. Ohne das Engagement und die Mitwirkung unserer Gemeinschaft wären diese Erfolge nicht möglich gewesen. Für die Zukunft setzen wir uns weiterhin ambitionierte Ziele: Wir wollen den Ausbau nachhaltiger Technologien vorantreiben,
unsere Bestände noch energieeffizienter gestalten und aktiv an der Erreichung unserer Klimaziele arbeiten. Gemeinsam werden wir auch weiterhin an der Scha ung lebenswerter, nachhaltiger Quartiere arbeiten.
Die Bocholter Heimbau eG ist krisensicher aufgestellt und hat einen erfreulichen Jahresüberschuss erzielt. Unser Dank gilt vor allem unseren Mitarbeiter*Innen, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

